Sezession

Existent seit / aktiv seit: 2003

Politische Verortung: völkischer Nationalismus, (Neo)-Faschismus

Geographische Verortung: Deutschland (Schnellroda)

Hauptakteuer*innen: Götz Kubitschek


Die 2003 ins Leben gerufene Zeitschrift „Sezession“ ist das wichtigste Publikationsorgan des IfS. In den letzten Jahren hat sich das Magazin zu einem der wichtigsten Veröffentlichungen des Rechtsextremismus im deutschsprachigen Raum gewandelt.

Die Sezession ist nur via Direktbestellung, Abonnement oder bei Events in Schnellroda erhältlich. Es erfolgt, anders als zum Beispiel bei Info Direkt, kein Vertrieb im Zeitschriftenhandel. Die Anzahl der Abonnements hat in den letzten Monaten (nach Angaben des Verlags) die Grenze von 3000 Stück überschritten.

Organisatorisch ist das Magazin eng mit dem Verlag Antaois verknüpft. Für beide zeichnet sich maßgeblich der rechtsextreme Götz Kubitschek verantwortlich.

Bildete das Magazin zu Beginn eine Art Scharnier zwischen rechtskonservativen Ideologien und Rechtsextremen (wobei immer ein radikalerer Kurs als bei der Jungen Freiheit einschlagen wurde), mauserte sich das Magazin über die Jahre zum wichtigsten Publikationsort wichtiger rechtsextremer Vordenker*innen (wobei die Anzahl männlicher Redakteuere die große Mehrheit abbildet).

Nach Kubitscheks gescheitertem Versuch mit der Konservativ Subversiven Aktion seine Ideen in praktische Aktionen zu überführen, vernetzte er sich in den letzten Jahren auf das Engste mit der Identitären Bewegung. Mittlerweile stellt die Sezession das wichtigste Publikationsorgan der Identitären Bewegung da.

Durch geschicktes Taktieren gelang es Kubitschek sich innerhalb der letzten Monate zum wichtigen Stichwortgeber des außerparlamentarischen (Identitäre, Pegida) und parlamentarischen Rechtsextremismus (AfD) aufzuschwingen.

Vgl. auch: Verlag Antaois, Identitäre Bewegung, IfS

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