Eigene Aussendungen

Pressesprecherin: Carmilla Karnsteiner

Pressehandy: +43 650 6143216

E-Mail: noEFLinz@riseup.net


1. OTS-Aussendung: Start der Mobilisierung – 04.10.2016 9:00

Ressorts: II, CI
Demonstration/Rechtsextremismus/Linz/Politik

Völkische Schulterschlüsse brechen! Protest gegen rechtsextremen
Kongress in Linz

Utl.: Bündnis No EFLinz mobilisiert gegen völkisch-rassistisches
Vernetzungstreffen am 29.10. =

Wien (OTS) – Am 29. Oktober soll in den repräsentativen Linzer
Redoutensälen unter dem Titel “Europäisches Forum” ein rechtsextremer
Kongress stattfinden. Das Bündnis No EFLinz, in dem u.a. die
Plattform Radikale Linke organisiert ist, ruft zum Protest auf und
mobilisiert unter dem Slogan “Völkische Schulterschlüsse brechen”
gegen die Zusammenkunft verschiedener rechtsextremer Organisationen!

Nach Vorbild des deutschen “Zwischentags”, einer rechtsextremen
Medien- und Büchermesse, organisieren die Zeitschrift “Info-Direkt”,
das FPÖ-nahe Medium “unzensuriert.at” und die Burschenschaft Arminia
Czernowitz den Kongress als “Leistungsschau der patriotischen,
identitären und konservativen Arbeit”.

Auf der Liste der Teilnehmenden findet sich von
Verschwörungstheoretiker*innen und rechtsextremen Magazinen, über
„Identitäre“ und Burschenschaften, hin zu Funktionären der FPÖ so
ziemlich alles, mit dem die rechtsextreme Szene aufwarten kann. “Wir
werden dieses rechtsextreme Vernetzungstreffen nicht widerspruchslos
hinnehmen!” meint Carmilla Karnsteiner, die Sprecherin des Bündnisses
und kündigt “einen vielfältigen Protest zahlreicher
antifaschistischer Initiativen” an. “Auf der Internetseite
noeflinz.noblogs.org haben wird außerdem zahlreiche
Hintergrundinformationen zu den Aussteller*innen und Referent*innen
zusammengetragen, die über die politische Verortung dieser
Versammlung tonangebender Organisationen und Publikationen des
deutschsprachigen Rechtsextremismus aufklären.”

Dass das Netzwerken europäischer Rechtsextremer in Österreich
besonders gut funktioniert, zeigte sich in der Vergangenheit
sehr deutlich beim WKR-Ball und seiner Nachfolge-Veranstaltung,
dem von der FPÖ ausgerichteten Akamdemikerball. Wie auch in Linz,
spielten und spielen die Freihetlichen dort eine zentrale Rolle. “Die
Erfahrungen aus den Protesten gegen den WKR-Ball haben gezeigt, dass solche Veranstaltungen durch antifaschistisches Engagement
empfindlich gestört werden können,” gibt sich Karnsteiner zum
Abschluss kämpferisch.

Unter noeflinz.noblogs.org finden sich zahlreiche
Hintergrundinformationen zu den Aussteller*innen und Referent*innen.

Rückfragehinweis:
Pressesprecherin: Carmilla Karnsteiner
Handy: +43650 6143216
E-Mail: noeflinz@riseup.net

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